Die Unterstützung und Vernetzung lokaler Initiativen und Bündnisse ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Aktionsbündnisses. Darüber hinaus vermittelt das Bündnis durch Veranstaltungen und Publikationen Bürgerinnen und Bürgern Praxiswissen zur Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus und koordiniert und unterstützt Proteste gegen rechtsextreme Aufmärsche.
Die Initiierung und Begleitung politischer Vorhaben auf lokaler oder landesweiter Ebene ist ebenfalls ein Ziel des Aktionsbündnisses. So ging die Einrichtung eines Härtefallgremiums zum Schutz vor Abschiebung im Jahr 2005 auf einen Vorschlag zurück, den eine Arbeitsgruppe aus Bündnismitgliedern entwickelt hatte. Ein anderes Beispiel ist die Berufung einer Expertenkommission, um eine würdige Erinnerung an der größten Kriegsgräberstätte Deutschlands in Halbe vorzubereiten und die Vereinnahmung durch Rechtsextreme zu beenden.
Die Mitglieder versammeln sich zwei Mal im Jahr zu Plenarsitzungen, dem höchsten Gremium des Aktionsbündnisses. Ein siebenköpfiger Vorstand koordiniert die Arbeit nach innen und vertritt das Bündnis nach außen. Die Vorsitzende ist seit 2008 Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche. In der Geschäftsstelle stehen drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unterstützung der Mitglieder und als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die sich informieren oder engagieren wollen, zur Verfügung.
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
Geschäftsstelle im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgHeinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Internet: http://www.aktionsbuendnis-brandenburg.de
E-Mail:
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Fax: +49 331 866-3574
Telefon: +49 331 866-3570
Ansprechpartnerin: Anna Spangenberg
















